5. Februar 2026
In den neuen Quartieren der IBA Hamburg gehört das Arbeiten genauso selbstverständlich zum Alltag wie Wohnen, Spielen oder Nachbarschaftstreffen. Die Quartiere entstehen als lebendige Stadtbausteine, in denen Wege kurz bleiben, Chancen nah liegen und das Leben sich nicht in getrennten Räumen abspielt. Stattdessen wachsen Orte, in denen man morgens die Kinder zur Kita bringt, nachmittags im Atelier vorbeischaut und abends das Rad im Mobility Hub parkt – alles innerhalb weniger Minuten.
Ob kleine Werkstatt, Büro über dem Supermarkt, Start‑up‑Space im Erdgeschoss oder flexibel nutzbare Räume für Coworking: Vielfältige Arbeitsmöglichkeiten sind von Anfang an mitgedacht. Sie bringen Frequenz, beleben Straßenräume und sorgen dafür, dass Quartiere nicht zu reinen Wohninseln werden. Das schafft Atmosphäre, stärkt die lokale Ökonomie und bietet vielen Menschen die Freiheit, ihren Alltag entspannter und nachhaltiger zu gestalten.
„Wir entwickeln Quartiere, in denen Arbeiten kein Gegenspieler des Wohnens ist, sondern ein Motor für Begegnung, Austausch und kurze Wege“, sagt Kay Gätgens, Geschäftsführer der IBA Hamburg. „Nur dort, wo Alltag, Beruf und Nachbarschaft zusammenkommen, entsteht echte Urbanität.“
Dazu gehören attraktive Erdgeschosszonen mit Gastronomie, Dienstleistungen oder kleinteiligem Gewerbe ebenso wie Räume für neue Arbeitsformen – von Pop‑up‑Büros über gemeinschaftliche Werkstätten bis zu doppelgenutzten Flächen, die sich im Laufe der Zeit verändern können. Auch Handwerkshöfe oder kreative Nutzungen finden Platz und geben den Quartieren ein unverwechselbares Profil.
Die Arbeitswelt im Quartier ist damit mehr als Infrastruktur: Sie ist Teil der Identität. Sie macht Nachbarschaften sichtbar, erzeugt Alltagsspuren, bringt Menschen ins Gespräch und verankert das Quartier als Ort, an dem man nicht nur wohnt, sondern wirklich lebt so die IBA Hamburg.
Quelle: IBA Hamburg
Ein großer Teil der Menschen arbeitet in Unternehmen oder in Büros größerer Unternehmen. Gut ist es, wenn diese vor Ort angesiedelt sind, die Arbeitsplätze fußläufig zu erreichen sind. Die Initiative Silkrail möchte die Chancen, die sich durch die naheliegenden Güterumschlagszentren und die sich von dort entwickelten neuen Unternehmensstrukturen nutzen, dass auch bedeutende und gute Arbeitgeber ins neue Quartier ziehen. Billwerder braucht größere Unternehmensansiedlungen, die architektonisch und inhaltlich zu dem neuen Stadtteil passen.
Foto: © Thomas Kiefer
ASIA MEDIA SERVICE, Dr. Thomas Kiefer
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