Peking 北京 – Deutsche Schule und Apartmenthaus – gmp – Gerkan, Marg und Partner

Aufgrund seines heterogenen Umfeldes wurde der Gebäudekomplex als auf sich bezogene Baukörperdisposition konzipiert, die das Grundstück über feste Raumkanten in definierte Freiräume teilt. Ein Wechselspiel aus Freiräumen, Abgrenzung und Öffnung entstand, das die chinesische Bautradition der Gruppierung von Baukörpern aufgreift. Das Ensemble wird aus einem horizontal geprägten Schulgebäude und, im Kontrast dazu, einem vertikalen Wohnkomplex gebildet. Beide Gebäude gliedern sich durch eine Teilung in Schichten, die als durchgängiges Strukturmerkmal einen übergeordneten Zusammenhang herstellen.

Eine einfache, übergeordnete Orientierung im Schulgebäude ist sowohl durch die Baukörpergliederung als auch durch die Trennung der Materialien nach Funktionen gegeben. In den Obergeschossen umschließen die Klassenflügel begrünte Dachgärten, die vor Lärm- und Staubemissionen der stark befahrenen Straßen schützen. Vom Schulgebäude mit seiner roten Fassade aus Betonfertigteilen und den roten Bodenbelägen im Innenraum unterscheidet sich das Apartmenthaus durch seine gelbe Betonfertigteil-Fassade sowie gelbe Bodenbeläge.

Wettbewerb 1998 – 1. Preis

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ASIA MEDIA SERVICE, Dr. Thomas Kiefer
Foto: gmp Architekten

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