Zwischen Tradition und Moderne: Xinjiang aus der Sicht deutscher Journalisten
Xinjiang: Das Herz der Alten Seidenstraße
Die Autonome Region Xinjiang im äußersten Westen Chinas ist ein Raum der Kontraste und ein historisches Bindeglied zwischen Ost und West. Geografisch geprägt durch die monumentalen Gebirgszüge des Tian Shan, die endlosen Weiten der Taklamakan-Wüste und fruchtbare Oasen, fasziniert die Region seit Jahrtausenden durch ihre landschaftliche Vielfalt. Als zentraler Knotenpunkt der antiken Seidenstraße entwickelte sich Xinjiang zu einer kulturellen Drehscheibe, in der verschiedenste ethnische Traditionen, Sprachen und Bräuche aufeinandergetroffen sind und bis heute das lebendige, immaterielle Erbe des Alltags prägen. Im 21.
Jahrhundert steht die Region im Zentrum einer rasanten ozioökonomischen und urbanen Transformation.
Als strategisches Kernstück der modernen Seidenstraßen-Initiative verbindet Xinjiang globale Handelswege durch hochtechnisierte Logistikknotenpunkte, innovative Industrieproduktion und eine digitalisierte Landwirtschaft. Diese Dynamik zwischen jahrhundertealter Identität, tief verwurzelten Traditionen und dem unaufhaltsamen Einzug der technologischen Moderne bildet den Kern der fotojournalistischen Dokumentationen dieser Ausstellung – ein wertfreier Blick auf die Facetten eines Raumes im Wandel.
Am 28. September 2026
(Einlass Empfang ab 18.00 Uhr, Ausstellung im Foyer, bereits vorher zu besichtigen)
Quelle: Pressemeldung Cetin Yaman, yaman2025@gmail.com
ASIA MEDIA SERVICE, Dr. Thomas Kiefer
Beitragsfoto © Cetin Yaman

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