Das National Art Museum of China (NAMOC) in Peking ist das führende nationale Kunstmuseum der Volksrepublik China. Im Gegensatz zum allgemeineren Nationalmuseum von China konzentriert sich das NAMOC ganz gezielt auf die bildenden Künste, insbesondere auf moderne und zeitgenössische Werke des 20. und 21. Jahrhunderts.
Architektur und Geschichte
Das Gebäude wurde im Jahr 1958 als eines der „Zehn Großen Gebäude“ zum zehnten Jahrestag der Staatsgründung geplant und 1963 offiziell eröffnet. Entworfen vom Architekten Dai Nianci, verbindet das Bauwerk den Stil traditioneller chinesischer Dachböden mit modernen Elementen. Markant sind das gelb glasierte Ziegeldach sowie die von Pavillons und Korridoren gesäumte Fassade. Der Namenszug über dem Haupteingang stammt direkt aus der Feder von Mao Zedong.
Die Sammlung
Das Museum beherbergt eine gigantische Sammlung von über 130.000 Kunstwerken aus verschiedenen Epochen.
- Chinesische Meister: Bedeutende Exponate von Meistern der traditionellen Tuschemalerei und Kalligrafie wie Qi Baishi, Xu Beihong und Wu Guanzhong.
- Internationale Kunst: Dank großzügiger Stiftungen – unter anderem durch das deutsche Sammlerpaar Peter und Irene Ludwig – besitzt das Museum auch Werke westlicher Ikonen wie Pablo Picasso, Andy Warhol, Salvador Dalí und Gerhard Richter.
- Volkskunst: Neben der akademischen Kunst zeigt das NAMOC eine reichhaltige Sammlung traditioneller chinesischer Volkskunst, darunter Papierschnitte, Tonfiguren und Holzschnitte.



























ASIA MEDIA SERVICE, Dr. Thomas Kiefer
Fotos: Georg Hassa / Thomas Kiefer

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