Jinggong Group Co. Ltd.
Jinggong Press-Daimler Steel Building
Keqiao im Kreis Shaoxing ist geprägt von großen, modernen Produktionshallen, die sich scheinbar endlos aneinanderreihen. Hier ist der Hauptsitz von Jiaogong, einem der größten Privatunternehmen Chinas. Zusammen mit Press-Daimler Steel stellt das Unternehmen komplette Stahlkonstruktionen für den Hochhausbau her. Andere Betriebe des Mischkonzerns produzieren Maschinen zur Stahlverarbeitung oder Aufbauten für Baufahrzeuge. Der Konzern ist auch an einer Supermarktkette beteiligt.
Jinggong Press-Daimler Steel Building
Unternehmensphilosophie: Technology to further our “people first” philosophy
Jinggong Press-Daimler Steel Building ist ein Joint Venture zwischen der Jinggong Group Co. Ltd. und der Press-Daimler Gruppe. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt 30 Millionen US-Dollar. Auf einer Fläche von 145.000 Quadratmeter produziert das Unternehmen Stahlkonstruktionen. Komplette Hochhäuser, große Stadien und Messehallen oder Flughäfen erstellt das Unternehmen komplett im Rohbau. Selbst das Konstrukt der wiederaufgebauten 80 Meter hohen Lei-Feng-Pagode in Hangzhou basiert auf einem Stahlgerippe von Jinggong. Das Unternehmen verarbeitet jährlich 100.000 Tonnen Stahl und produziert 5,5 Millionen Quadratmeter Stahlpanelen.
„Im Jahr 1999 investierten wir hier 18 Millionen US-Dollar. Bereits im ersten Geschäftsjahr schrieben wir schwarze Zahlen. Unser Investment hatten wir in zwei, drei Jahren zurück,“ erklärte Andreas Schnelle, Repräsentant der Press-Daimler Gruppe bei Jinggong. Herr Schelle arbeitet als einziger deutscher Mitarbeiter dauerhaft vor Ort. Das Unternehmen startete mit etwa 100 Mitarbeitern. Jetzt beschäftigt das Werk etwa 1.000 Menschen.
Zur Geschichte des Unternehmens erklärte Herr Schelle: „Herr Jin, der Direktor der Unternehmensgruppe, hat uns gesucht und gefunden, das muss ich deutlich betonen. Er ist auf unser Unternehmen zugegangen, da er frühzeitig die enormen Absatzchancen im Stahlbau Chinas sah.
Ohne einen chinesischen Partner hätte ein ausländisches Unternehmen hier kaum Chancen in diesem Markt. Er kümmert sich um den Absatz und erschließt Vertriebswege. Hauptabnehmer sind chinesische Unternehmen und Behörden, weniger ausländische Firmen.“
Das Unternehmen konstruiert und liefert die komplette Konstruktion von Großprojekten. „Unsere Kunden akzeptieren dabei nur Komplettpreise. Design oder andere Nebenkosten können wir nicht berechnen.“
Bei der Gründung profitierte Press-Daimler von der chinesischen Wirtschaftspolitik. In den ersten beiden Jahren mussten keine Steuern gezahlt werden. „Dies benachteiligt eindeutig rein chinesische Unternehmen. Es ist damit zu rechnen, dass diese Bestimmungen bald aufgehoben werden. Dies könnte ein Grund sein, eine Investitionsentscheidung für China schnell umzusetzen, rät Herr Schelle.
Andere Entwicklungen erleichtern dagegen zukünftig Geschäfte in China. „Zur Finanzierung kann ich sagen, das dies jetzt sehr gut geworden ist. Bei unserem Start bekamen wir nur sehr schwer Kapital von chinesischen Banken. Die mussten damals noch die maroden Staatsunternehmen am Leben halten. Jetzt ist dies weitgehend vorbei. Weiteres Kapital zu bekommen ist für uns kein Problem mehr.“
Schwierig ist es, gutes und qualifiziertes Personal zu bekommen. „Wir müssen selbst ausbilden und schicken manche unserer Leute dazu auch nach Deutschland. Damit diese Fachkräfte bleiben, müssen wir uns was einfallen lassen, eine gute Bezahlung reicht dabei nicht. Hier arbeitet ein guter Techniker meist nicht lange, wenn nicht zumindest für gutes Mittagessen oder den Transport gesorgt ist. Wir bauen unsere soziale Sicherung daher weiter aus. Zudem beteiligen wir unsere Mitarbeiter am Unternehmen.“
Für ausländische Unternehmen ist die Wähl des richtigen Partners entscheidend für den Unternehmenserfolg. „Um hier Erfolg zu haben, müssen wir beide Begriffe, wie Qualität, und Unternehmensziele zusammen definieren und auf einen Punkt bringen, weiß Herr Schelle aus der Praxis. „Jemand der nur schnell Geld verdienen möchte, eignet sich kaum als Partner. Beide sollten ihre Ziele langfristig ausrichten. Herr Jin, der Firmengründer, hatte eine längerfristige Vision für das Unternehmen. Natürlich müssen die Daten und Fakten des Unternehmens stimmen, damit eine Kooperation erfolgreich ist. Aber eine Partnerwahl ist auch eine Bauchentscheidung und erfordert Menschenkentniss.“
www.jgsteel.com.cn
www.jinggonggroup.com/steel
Jinggong Science & Technology Co. Ltd.
Privatunternehmen in Shaoxing – Jinggong Group Co. Ltd.
Keqiao im Kreis Shaoxing ist geprägt von großen, modernen Produktionshallen, die sich scheinbar endlos aneinander reihen. Hier ist der Hauptsitz von Jiaogong, einem der größten Privatunternehmen Chinas. Zusammen mit Press-Daimler Steel stellt das Unternehmen komplette Stahlkonstruktionen für den Hochhausbau her. Andere Betriebe des Mischkonzerns produzieren Maschinen zur Stahlverarbeitung oder Aufbauten für Baufahrzeuge. Der Konzern ist auch an einer Supermarktkette beteiligt.
Jinggong Press-Daimler Steel Building
Unternehmensphilosophie: Technology to further our “people first” philosophy
Jinggong Press-Daimler Steel Building ist ein Joint Venture zwischen der Jinggong Group Co. Ltd. und der Press-Daimler Gruppe. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt 30 Millionen US-Dollar. Auf einer Fläche von 145.000 Quadratmeter produziert das Unternehmen Stahlkonstruktionen. Komplette Hochhäuser, große Stadien und Messehallen oder Flughäfen erstellt das Unternehmen komplett im Rohbau. Selbst das Konstrukt der wiederaufgebauten 80 Meter hohen Lei-Feng-Pagode in Hangzhou basiert auf einem Stahlgerippe von Jinggong. Das Unternehmen verarbeitet jährlich 100.000 Tonnen Stahl und produziert 5,5 Millionen Quadratmeter Stahlpanelen.
„Im Jahr 1999 investierten wir hier 18 Millionen US-Dollar. Bereits im ersten Geschäftsjahr schrieben wir schwarze Zahlen. Unser Investment hatten wir in zwei, drei Jahren zurück,“ erklärte Andreas Schnelle, Repräsentant der Press-Daimler Gruppe bei Jinggong. Herr Schelle arbeitet als einziger deutscher Mitarbeiter dauerhaft vor Ort. Das Unternehmen startete mit etwa 100 Mitarbeitern. Jetzt beschäftigt das Werk etwa 1.000 Menschen.
Zur Geschichte des Unternehmens erklärte Herr Schelle: „Herr Jin, der Direktor der Unternehmensgruppe, hat uns gesucht und gefunden, das muss ich deutlich betonen. Er ist auf unser Unternehmen zugegangen, da er frühzeitig die enormen Absatzchancen im Stahlbau Chinas sah.
Ohne einen chinesischen Partner hätte ein ausländisches Unternehmen hier kaum Chancen in diesem Markt. Er kümmert sich um den Absatz und erschließt Vertriebswege. Hauptabnehmer sind chinesische Unternehmen und Behörden, weniger ausländische Firmen.“
Das Unternehmen konstruiert und liefert die komplette Konstruktion von Großprojekten. „Unsere Kunden akzeptieren dabei nur Komplettpreise. Design oder andere Nebenkosten können wir nicht berechnen.“
Bei der Gründung profitierte Press-Daimler von der chinesischen Wirtschaftspolitik. In den ersten beiden Jahren mussten keine Steuern gezahlt werden. „Dies benachteiligt eindeutig rein chinesische Unternehmen. Es ist damit zu rechnen, dass diese Bestimmungen bald aufgehoben werden. Dies könnte ein Grund sein, eine Investitionsentscheidung für China schnell umzusetzen, rät Herr Schelle.
Andere Entwicklungen erleichtern dagegen zukünftig Geschäfte in China. „Zur Finanzierung kann ich sagen, das dies jetzt sehr gut geworden ist. Bei unserem Start bekamen wir nur sehr schwer Kapital von chinesischen Banken. Die mussten damals noch die maroden Staatsunternehmen am Leben halten. Jetzt ist dies weitgehend vorbei. Weiteres Kapital zu bekommen ist für uns kein Problem mehr.“
Schwierig ist es, gutes und qualifiziertes Personal zu bekommen. „Wir müssen selbst ausbilden und schicken manche unserer Leute dazu auch nach Deutschland. Damit diese Fachkräfte bleiben, müssen wir uns was einfallen lassen, eine gute Bezahlung reicht dabei nicht. Hier arbeitet ein guter Techniker meist nicht lange, wenn nicht zumindest für gutes Mittagessen oder den Transport gesorgt ist. Wir bauen unsere soziale Sicherung daher weiter aus. Zudem beteiligen wir unsere Mitarbeiter am Unternehmen.“
Für ausländische Unternehmen ist die Wähl des richtigen Partners entscheidend für den Unternehmenserfolg. „Um hier Erfolg zu haben, müssen wir beide Begriffe, wie Qualität, und Unternehmensziele zusammen definieren und auf einen Punkt bringen, weiß Herr Schelle aus der Praxis. „Jemand der nur schnell Geld verdienen möchte, eignet sich kaum als Partner. Beide sollten ihre Ziele langfristig ausrichten. Herr Jin, der Firmengründer, hatte eine längerfristige Vision für das Unternehmen. Natürlich müssen die Daten und Fakten des Unternehmens stimmen, damit eine Kooperation erfolgreich ist. Aber eine Partnerwahl ist auch eine Bauchentscheidung und erfordert gute Menschenkenntnis.“
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Jinggong Science & Technology Co. Ltd.
ASIA MEDIA SERVICE, Dr. Thomas Kiefer
