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GAC Motor Co. Ürümqi – Werksbesichtigung

GAC Motor Co. (einer Tochtergesellschaft der GAC Group) in Ürümqi nahm Februar 2018 offiziell den Betrieb auf. Das erste dort vom Band gelaufene Modell war das Kompakt-SUV Trumpchi GS4.

Die erste Phase des Werks wurde für eine jährliche Kapazität von 50.000 Fahrzeugen ausgelegt, mit Plänen zur Erweiterung auf bis zu 100.000 Einheiten pro Jahr. Die Fabrik erstreckt sich über ein Areal von rund 330.000 Quadratmetern in der Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone von Ürümqi und kostete in der ersten Phase rund 1,09 Milliarden Yuan (ca. 174 Millionen US-Dollar).

GAC Motor war die erste eigene chinesische Pkw-Marke mit einer eigenen Fertigungsstätte in Xinjiang. Das Werk dient dazu, den Nordwesten Chinas zu erschließen und Fahrzeuge entlang der maritimen und kontinentalen Handelsrouten („Belt and Road“-Initiative) zu exportieren. Neben klassischen Verbrennern wurde der Standort auch für die Produktion von Elektrofahrzeugen vorbereitet.

Die Produktionsanlagen bei GAC Motor sind ähnlich wie bei den großen Autowerken Zentralchinas. Viele Produktionsprozesse sind automatisiert. Doch noch sind auch zahlreiche Arbeiterinnen und Arbeiter zu sehen. Der Qualitätsstandard ist der gleiche wie in anderen chinesischen Automobilfabriken.

Die für Xinjiang obligatorischen Fragen westlicher Journalisten nach Zusammensetzung der Belegschaft nach Ethnien oder Nachverfolgung der Arbeitsbedingen bei Zulieferern wurden beantwortet. Entscheidend für die Einstellung nach einem Auswahlverfahren für die für Xinjiang gut bezahlten Arbeitsplätze ist die Qualifikation. Die Beschäftigten, mit denen wir während der Besichtigung redeten, zeigten sich auch durchweg zufrieden.

Das Werk spielt eine wichtige Rolle in der Belieferung Westchinas und Zentralasiens. Ein ausführlicher Unternehmensreport können sie bei ASIA MEDIA SERVICE zu bekommen.

Links

GAC Official Site | Where Craft Meets Technology | GAC Global

GAC Xinjiang car plant starts operation

GAC launches output at new Xinjiang factory with crossover

ASIA MEDIA SERVICE, Dr. Thomas Kiefer
Fotos: © Georg Hassa