Autobranche China

KI aus China

Das bedeuten God’s Eye und Deepseek für die Autoindustrie

Hochautomatisiertes Fahren gibt es meist nur in teureren Autos. BYD will das ändern

Deepseek wirbelt die KI-Welt mit kostengünstigen Lösungen, welche ähnlich gute Ergebnisse liefern wie teure Spitzenprodukte aus den USA, durcheinander. BYD legt nun nach und will autonome Fahrfunktionen demokratisieren.

Noch immer hallt das Börsenbeben, welches die chinesische KI Deepseek ausgelöst hatte, nach. Und auch die Ankündigung des chinesischen Marktführers BYD, seine KI-Funktionen Auge Gottes zukünftig ohne Mehrpreis in alle Modelle einzubauen, war ein weiterer Paukenschlag. Dabei setzt der OEM auch auf die KI von Deepseek: BYD will sie in seine Xuanji-Fahrzeugsoftware einbauen und nutzt Deepseek in seinem neuen Fahrerassistenzsystem DiPilot. Das günstigste Modell mit dem Auge Gottes ist somit in China bereits für deutlich unter 10.000 Euro erhältlich. „In den nächsten zwei bis drei Jahren wird fortschrittliches intelligentes Fahren zu einer unverzichtbaren Ausstattung wie Sicherheitsgurte oder Airbags werden. Bis dahin werden Autos ohne fortschrittliche intelligente Fahrsysteme eine Minderheit der Verkäufe bilden“, prognostiziert BYD-Gründer und Vorstandsvorsitzender Wang Chuanfu.

Ausführlich in: Automobil Produktion


ASIA MEDIA SERVICE, Dr. Thomas Kiefer